Willkommen beim NABU Bühl-Achern

 

 

Endlich ist es wieder soweit!

 

Einige unserer geplanten Termine können stattfinden. Das Jahresprogramm könnt ihr unten stehend herunterladen. Bitte informiert euch aber vorab bei uns, ob alles wie geplant durchgeführt werden kann.

 

Außerdem müsst ihr euch, corona-bedingt, für die Teilnahme per E-Mail bei nabu-lnv-rastatt@gmx.de anmelden.

 

Vielen Dank. 

 

 

Unser monatlicher Stammtisch pausiert aber noch weiterhin.   

 

 

NABU Bühl-Achern
Programm 2021
NABU_Programm2021_Ansicht.pdf
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ENDLICH FERIEN - mit dem NABU!

 

Wie in jedem Jahr bietet der NABU in unserer Region Ferienaktionen rund um die Natur – zu finden in den Ferienprogrammen der Gemeinden und in der Tageszeitung. Mitmachen lohnt sich immer, denn das Draußen-Sein macht Spaß!

 

Der „Vogel des Jahres 2021“ ist:

 

das Rotkehlchen

 

Das Rotkehlchen hat im Wahlkampf mit dem Slogan „Mehr Gartenvielfalt“ für sich und vogelfreundliche Gärten geworben. In Deutschland leben 3,4 bis 4,3 Millionen Brutpaare, der Bestand ist derzeit nicht gefährdet. Das Rotkehlchen trägt den Titel übrigens bereits zum zweiten Mal: Schon 1992 war der bekannte Gartenvogel Vogel des Jahres.

 

Das Rotkehlchen ist vermutlich Deutschlands beliebtester Singvogel. Wer im eigenen Garten das Beet umgräbt, der hat schnell ein Rotkehlchen an seiner Seite. Es sucht in der aufgeworfenen Erde nach Würmern, Schnecken, Spinnen und Insekten. Mit seiner orangefarbenen Brust ist der zutrauliche Vogel leicht zu erkennen. Der Gesang ist eine Abfolge hoher Töne, die in einer „perlenden“ Strophe enden.

 

 

 

 

NABU zeichnet Aspichhof in Ottersweier als "schwalbenfreundliches Haus" aus

 

Schwalben bringen bekanntlich Glück. Das Schicksal der Vögel selbst ist hierzulande allerdings weniger glücklich, denn die Bestände sind in den letzten Jahren dramatisch eingebrochen. "Die Mehlschwalben, die ihre Nester gerne an unsere Hauswände bauen, stehen heute auf der Roten Liste unserer Brutvö- gel“, sagt Thomas Hörnle, Sprecher des NABU in Bühl. Hierfür gäbe es mehrere Gründe, denn die Vögel fänden einerseits immer weniger Nahrung, das heißt Insekten, die sie im Flug jagen. Andererseits wird es immer schwieriger, einen passenden Platz für den Nestbau zu finden. Und auch das Sammeln von Lehm zum Bauen der Nester sei heute nicht mehr leicht, denn die einst erdigen Feldwege seien fast alle asphaltiert.

 

Noch schwieriger sei die Lage für die Rauchschwalbe, die als „Bauernschwalbe“ fast nur in Stallungen mit Vieh nistet. Umso mehr freut es den NABU, dass auf dem Aspichhof rund 40 Paare Rauchschwalben vor allem in den Rinderställen brüten.

 

Für Betriebsleiter Simon Glaser wäre der Hof ohne die Vögel kaum vorstellbar.: „Schwalben waren im- mer am Hof, sie gehören einfach dazu!".

 

Dafür, dass die Schwalben auf dem Aspichhof eine dauerhafte Bleibe haben, hat der NABU nun die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" verliehen.

 

"Leider dulden es manche Leute nicht, dass sich die Schwalben an der Hauswand ansiedeln, weil der Kot der Vögel die Fassade verschmutzt", umreißt Thomas Hörnle das Problem für die Mehlschwalbe.

 

Für die Rauchschwalbe sind die Stallungen auf dem Aspichhof ein Rückzugsraum, der heute selten geworden ist, weil die Viehhaltung drastisch zurückgegangen ist.

"Es wäre ein gutes Signal, wenn sich weitere Höfe vor allem für den Schutz der „Bauernschwalben“ einsetzten, denn sie sind auf Ställe und Scheunen angewiesen, hofft Hörnle auf weitere Gelegenheiten, die NABU-Schwalbenplakette zu verleihen.

 

Kontakt für Rückfragen:

Martin Klatt

NABU-Bezirksgeschäftsstelle Mittlerer Oberrhein

Tel: 07222.30359

mobil: 0174-4124498

 

Martin Klatt, 11.08.2020

 

 

Hintergrund

Bestandsentwicklung der Schwalben in Baden-Württemberg (nach Angaben aus der Roten Liste)

 

Rauchschwalbe                                        gefährdete Arte (Rote Liste Status 3)

- nistet vor allem in Stallungen mit Vieh

2004: 80.000 bis 120.000 Brutpaare im Land

2013: 35.000 bis 50.000 Brutpaare im Land

 

Mehlschwalbe                                         Art der Vorwarnliste (Rote Liste Status V)

- nistet außen an Hauswänden

2004: 90.000 bis 140.000 Brutpaare im Land

2013: 45.000 bis 65.000 Brutpaare im Land

Thomas Hörnle (rechts im Bild, NABU-Sprecher für den Bereich Bühl) überreicht Auszeichnung an Betriebsleiter Simon Glaser vom Aspichhof.

 

 

 

NABU-Sammelaktion im Rathaus Ottersweier

 

 

Ca. 30 Millionen Handys werden jedes Jahr in Deutschland gekauft und durchschnittlich nur 18 Monate genutzt. Danach liegt das Handy häufig in der Schublade oder wird falsch entsorgt. Durch die Wiederaufbereitung können seltene Rohstoffe eingespart werden und müssen nicht unter fragwürdigen Bedingungen abgebaut werden. Und dabei will eine Gemeinschaftsaktion des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) und der Gemeinde Ottersweier tatkräftig helfen. Alte Mobilgeräte, Handys, Smartphones, Tablets, Netzteile, Ladekabel oder Headsets können ab sofort in einer Sammelbox im Rathausflur entsorgt werden. Der Erlös der Verwertungsaktion fließt in den NABU-Insektenschutzfonds. Damit werden beispielsweise Ackerflächen und Wiesen durch die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe gekauft und als Lebensraum für Insekten gesichert.

 

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom schlummern mehr als 105 Millionen alte Handys und Smartphones ungenutzt in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen oder an illegale Händler zu geben, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Im Vordergrund steht für den NABU die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – Reparatur inklusive Austausch von Ersatzteilen von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys oder Smartphones zu erhöhen. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer spart pro Gerät 58 Kilogramm CO2 und 14 Kilogramm Ressourcen.

 

 

Thomas Hörnle (NABU-Sprecher für den Bereich Bühl) übergibt die Sammelbox an Bürgermeister Jürgen Pfetzer

 

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