NABU AKTIONEN IM RAUM BÜHL - ACHERN

REWE Group

Für mehr Nachhaltigkeit im Lebensmitteleinzelhandel

Die REWE Group möchte ihre Eigenmarkenprodukte im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte kontinuierlich weiterentwickeln. Der NABU und die REWE Group prüfen und kennzeichnen Produkte, die einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen leisten.

 

Der NABU ist eine strategische Partnerschaft mit der REWE Group eingegangen, um u.a. die Eigenmarkenprodukte der REWE Group auch im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gemeinsam prüfen und kennzeichnen wir ausgewählte Produkte, die einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen leisten.

Um Verbrauchern eine Orientierungshilfe beim umwelt- und sozialverträglichen Einkauf zu geben, hat die REWE Group das Label „PRO PLANET“ entwickelt. Seit 2010 werden damit Produkte gekennzeichnet, die die Umwelt und Gesellschaft während ihrer Herstellung, Verarbeitung oder Verwendung deutlich weniger belasten. Gemeinsam mit dem NABU und weiteren Projektpartnern untersucht die REWE Group hierfür zunächst die ökologischen und sozialen Risiken der hauseigenen Produkte hinsichtlich Ressourcenschutz, Biodiversität und Tierschutz, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Produktsicherheit. Durch die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung zielgerichteter Maßnahmen werden die so ermittelten Risiken reduziert bzw. aufgelöst und die Öko- und Sozialbilanz des Produkts nachhaltig verbessert.

 

 

 

 

 

 

Apfelprojekt als Beispiel nachhaltigen Wirtschaftens

REWE Group mit dem Deutschen CSR-Preis ausgezeichnet

 

REWE hat den Deutschen CSR-Preis 2016 gewonnen. Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung für sein „Pro Planet“-Apfelprojekt mit dem NABU in der Kategorie „Vorbildliche Kooperation eines Unternehmens mit NGOs/NPOs“.

 

Ziel des „Pro Planet“-Apfelprojekts ist es, die biologische Vielfalt auf Apfelplantagen zu erhöhen: Seit fünf Jahren leistet die REWE Group zusammen mit dem NABU, der Bodensee-Stiftung und den beteiligten Obstbauern einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Artenreichtums in der konventionellen Landwirtschaft.

Mittlerweile beteiligen sich weit über 100 Erzeuger in elf Anbauregionen. Sie schaffen Blühflächen für Wildbienen und andere Bestäuber, stellen Nisthilfen für Hummeln und Vögel auf oder minimieren den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: So konnte die Anzahl auch teils bedrohter Wildbienenarten erhöht, Vogelarten wie der Wiedehopf wieder angesiedelt oder seltene Pflanzenarten wie das Kleine Filzkraut entdeckt werden.

Das „Pro Planet“-Apfelprojekt zeigt in vorbildlicher Weise, wie durch die enge Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Naturschützern nicht nur die biologische Vielfalt, sondern auch das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Motive und Handlungszwänge des anderen gefördert werden können.

Der Preis wurde im Rahmen des 12. Deutschen CSR-Forums in Ludwigsburg verliehen. CSR ist die Abkürzung für Corporate Social Responsibility, also Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung.

 

 

Spurensuche und Nasentest

 

 

 

 

NABU schickte Kinder auf Natur-Rallye im Ferienprogramm der Stadt Bühl 2016

 

 

 

 

Aufmerksamkeit war das Thema für die rund 30 Kinder auf der Ferientour der NABU-Gruppe Bühl-Achern.  Bei bestem Sommerwetter  starteten die Kinder ihre Wanderung von der Burg Windeck aus, um verschiedene Aufgaben rund um die Natur zu lösen. Die Herausforderungen waren dabei durchaus knifflig.

 

Trittspuren zu erkennen und den richtigen Tieren zuzuordnen, war die erste Station auf dem Rundweg durch den Wald. Luchs und Katze, Fuchs, Bär oder Wildschwein, sie alle müssen vor kurzem im  Bühler Wald unterwegs gewesen sein, denn ihre Spuren fanden sich in natürlicher Größe auf dem Weg. Die Kinder waren sich schnell einig, welche Spuren zu welche Tieren passten und lernten noch einiges über deren Lebensweise.

 

Sich einmal in ein Tier zu verwandeln und auch so zu leben, war das Thema beim Spiel "Eule und Maus". Mit verbundenen Augen standen zwei "Eulenkinder" vor der Aufgabe, nur nach dem Gehör ihre Beute, die Mäuse nämlich, zu erwischen. Diese mussten ihre Nahrung in Form von Bonbons möglichst geräuschlos aufsammeln, stets auf der Hut vor den Eulen, die immer bereit waren, die Mäuse zu packen. Dieser Beutegriff geschah symbolisch durch einen gezielten Wasserstrahl aus der Sprühflasche. Waren die Mäusekinder zu laut, bekamen sie den Wasserstrahl ab und wurden so zur Eulenbeute!   

 

Als nächstes kam es auf eine feine Nase an, denn es galt drei angebotene Pflanzendüfte herauszufinden und den richtigen Bildern zuzuordnen. Der Renner war dabei Basilikum, das in der Kombination mit Tomaten und Mozarella jedem Kind vertraut war.

 

Was jagt die Fledermaus, was frisst die Amsel und wovon ernährt sich der Specht? Diese Fragen wurden als Kartenspiel gelöst, in dem die Kinder Bilder von Tieren und deren Beute zu richtigen Dreierkombinationen zusammen legten. Das führte teilweise zu echten Expertengesprächen, bevor die Karten gelegt wurden - meistens mit den richtigen Ergebnissen.

 

Jede Menge Fragen, Rätsel und Spiele hatten die Kinder auf der NABU-Tour zu bewältigen und am Ende sah es ganz so aus, als ob Naturkunde auf diese Art richtig Spaß macht. Und nebenbei haben die Kinder auch in den Ferien noch etwas gelernt.

 

 

 

NABU lieferte Ferienspaß rund um die Natur

 

 

Wer knackt die Nuss?

 

 

 

Die NABU-Ferienfreizeit führte in der letzten Woche bei der Burg Windeck rund 20 Kinder auf eine besondere Natur-Tour. Die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren probierten aus, wie es ist, in einem "Fühlkasten" verschiedene Gegenstände zu ertasten, was bei Kieselsteinen, Eicheln oder Fichtenzapfen noch vergleichsweise einfach war. Der Griff in eine Menge Holzpellets brachte dagegen kaum die richtige Antwort und beim Tasten nach einem länglichen, glatten und biegsamen "Etwas" grübelte manches Kind, ob es hier die gefühlte Bekanntschaft mit einer Schlange machte. Natürlich hatte der NABU keine lebenden Tiere in die Kammer gesteckt - nur das breit grinsende Modell einer Blindschleiche!

 

Die Frage, welcher Vogel es schafft, eine Walnuss zu knacken, war ein weiteres Rätsel der Tour. Dass es Meisen, Baumläufer oder der Stieglitz nicht schaffen, wussten die Kinder gleich. Aber der Kernbeißer mit seinem gewaltigen Schnabel könnte es vielleicht hinkriegen. Rein kräftemäßig passt das auch, doch ist der Vogel einfach zu klein, um die große Walnuss zwischen die Schnabelhälften klemmen zu können. Am Ende blieb nur der Buntspecht übrig, der in der Natur die Nuss in Rindenspalten klemmt, um sie in dieser "Spechtschmiede" aufzuhacken.

 

Der Klassiker Eule und Maus machte den Kindern besonderen Spaß. Bei diesem Räuber-Beute-Spiel wurden zwei Kinder mit verbundenen Augen zu Eulen, die nur mit Hilfe ihres Gehörs Mäuse jagen sollten. Die Jagdwaffe war eine Sprühflasche, mit der ein gezielter Wasserstrahl in die Richtung der gehörten Mäuse zu schicken war. Die Mäuse, das waren die anderen Kinder, die möglichst leise ihre Nahrung ganz nahe bei den jagdbereiten Eulen suchen sollten. Statt Körnern wie im echten Mäuseleben hatten die NABU-Helfer Bonbons zu Füßen der Eulenkinder ausgelegt. Manche - besonders leise - Maus konnte die Bonbons unbemerkt sammeln, wer eher laut raschelnd zu Werke ging, war ganz schnell zur Beute der Eule geworden - und ein wenig nass!.

 

Das Zuordnen von drei Pflanzendüften zu den passenden Bildern der Pflanzen war zumeist erfolgreich: Lavendel, Salbei und Basilikum passte gut zur Erfahrungswelt der Kinder!

 

Bei den Vogelstimmen war das Grübeln dann doch intensiver. Waren Kuckuck und Uhu noch lässig zu erraten, machte sich beim Abspielen der Gesänge von Kohlmeise und Buchfink eine gewisse Ratlosigkeit breit. Gut, dass der Kiebitz wieder leichter zu erkennen war, denn er ruft wie er heißt!  

 

Schließlich konnten sich die Kinder im Tierweitsprung üben und landeten mehrheitlich an der Leistungsgrenze zwischen Maus (halber Meter) und Kaninchen (zwei Meter) - leise grummelnd, dass der Rekord des Sechsmetersprungs eines Rehbocks in unerreichter Ferne lag.

 

Nach der Natur-Tour wurden gut gelaunte Kinder von ihren Eltern abgeholt. Fazit: Spaß in der Natur gehabt und ein bisschen etwas dazugelernt.

 

 

 

 

 

Martin Klatt, NABU-Gruppe Bühl-Achern

 

 

 

10.08.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heimat unter dem Rathausdach

 

Christa Zwecker betreut seit vielen Jahren Schleiereulen in Weitenung/ Erstmals junge Turmfalken

 

 

 

 

 

Sind sie noch da?

 

Und wie viele Eulen haben überlebt?

 

Ganz vorsichtig öffnet Christa Zwecker die Klappe am Schleiereulen-Kasten.

 

„Ach, das sind ja doch vier Jungvögel“, ruft sie leise und verblüfft – zwei Schleiereulen sitzen direkt am Eingang und lassen die Kontrolle ohne erkennbare Regung über sich ergehen, die anderen sind verborgen im hinteren Teil des Kastens.

 

Seit über 20 Jahren betreut Christa Zwecker nun schon ehrenamtlich die Schleiereulen in Weitenung. „Ich habe sie 1992 eher durch Zufall entdeckt, als ich im oberen Geschoss des Rathauses auf ihre Gewölle gestoßen bin“, erinnert sie sich. „Ich habe dann einen Eulenkasten besorgt, den damals die Gemeinde gezahlt hat. Seither haben die Schleiereulen auch regelmäßig im Rathaus gebrütet, manchmal sogar zweimal pro Jahr“, so die Weitenungerin. Im Winter muss der Kasten natürlich auch regelmäßig sauber gemacht werden, „es ist unglaublich, was die Vögel für einen Dreck machen“. Christa Zwecker ist seit 30 Jahren Mitglied in der Nabu-Gruppe Bühl/Achern und seit 25 Jahren auch im Vorstand tätig. Sie hat im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit schon viele Erfahrungen gesammelt und lässt sich deswegen auch nicht so leicht aus der Ruhe bringen.

 

Als sie zum Beispiel vor zwei Jahren feststellen musste, dass auch Tauben den Eulenkasten als Brutplatz sehr schön fanden, stopfte sie ihn im Winter kurz entschlossen mit Papier aus, um diese Vögel abzuschrecken. Die Tauben blieben dann weg, die Eulen allerdings auch, dafür zog aber eine Turmfalken Familie ins Weitenunger Rathaus ein. Dieses Jahr gab es dort erstmals vier kleine Turmfalken zu bewundern.

 

Ortsvorsteher Daniel Fritz zeigt sich zufrieden:

 

„Ich freue mich über diese Untermieter und sehe es positiv, wenn öffentliche Gebäude auch einem Naturschutzzweck dienen“, so Fritz. Turmfalken und Schleiereulen gehörten in früheren Jahren zum üblichen Bild in Dörfern und Städten. Sie nutzen Kirchtürme und andere Gebäude als Ersatz für natürliche Bruthöhlen in Felsen oder Bäumen.

 

Aber die Vögel haben heute mit den bekannten Problemen zu kämpfen: Immer mehr freie Flächen an den Stadt- und Dorfrändern werden durch Straßen und Neubauten versiegelt, Gebäude und Kirchtürme „taubensicher abgedichtet“. Schleiereule und Turmfalke brauchen jedoch nicht nur eine Möglichkeit, um ihre Jungen aufzuziehen, sie müssen auch ausreichend Nahrung finden  was in Weitenung zumindest in diesem Jahr der Fall sein muss. Dafür sprechen neben den Turmfalken die vier jungen Schleiereulen, die an anderer Stelle in einem zweiten Eulenkasten aufwachsen.

 

„Dieser Kasten hat mich eine ganze Weile beschäftigt“, schmunzelt Christa Zwecker, „erst brauchte man ein Gestell dafür, damit die Höhe stimmte, dann wurde das Einflugloch am Gebäude zweimal verändert und dementsprechend musste es am Kasten auch angepasst werden.“ Ohne die Hilfe von Sigmund Herbst, einem befreundeten Nachbarn und ebenfalls Nabu-Mitglied, hätte sie es wohl nicht geschafft. „Aber man freut sich ja, wenn man etwas für die Tiere tun kann, und dann hilft man auch gerne“, so Herbst. Langeweile ist für Christa Zwecker ein Fremdwort, denn sie engagiert sich für den Nabu auch noch ehrenamtlich bei der Ziegenmelkerkartierung im Hügelsheimer Hardtwald und betreut zusammen mit dem Ranger Joachim Doll und mit Christa Reith, ebenfalls vom Nabu, die Steinkäuze im Waldhägenich

 

 

 

 

 Bericht und Bilder von P.Klatt    Acher und Bühler Bote

Neue Wohnungen für Mauersegler

NABU und Christuskirche Achern aktiv für den Artenschutz

 

 

In einer gemeinsamen Aktion der Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Christuskirche Achern und der örtlichen NABU-Gruppe entstanden am letzten Februarsamstag 2014 zwei große Brutkästen für Mauersegler. Die mit den südamerikanischen Kolibris verwandten Vögel sind wie kaum andere Tiere an das Leben in der Luft angepasst. Lediglich zum Brüten verlassen sie den Luftraum, um vorzugsweise in Nischen an Gebäuden ihre meist zwei Eier abzulegen. Die Mauersegler werden voraussichtlich Ende April aus ihren Winterquartieren zu uns zurück kehren. Die Kästen mit jeweils vier Brutkammern wurden in den Acherner Illenau-Werkstätten von zehn Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammengebaut. Franz Panter von der NABU-Gruppe Bühl-Achern hatte die einzelnen Bauteile vorab zurecht gesägt und den Schützlingen von Pfarrer Hans-Gerd Krabbe zur Verfügung gestellt. Die Mädchen und Jungen aus dem "Konfi-Jahrgang" 2013/2014 haben Löcher in die Einzelteile gebohrt und die Kästen schließlich unter der fachkundigen Anleitung von Franz Panter zusammen gebaut - inklusive eigens gestalteter Brutmulden als Inneneinrichtung. In einer kurzen Schaffenspause erzählte Martin Klatt vom NABU den Jugendlichen, warum Nistkästen sinnvoll sind und welchen Tieren mit solchen Angeboten geholfen werden kann. Die Brutkästen für die Mauersegler werden in der Farbe der Kirchenfassade gestrichen und im März mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Achern unter dem Dach der Christuskirche aufgehängt. Die Aktion ist Teil der Initiative "Mehr Biologische Vielfalt in unserer Kirche", die der NABU und die Kirchengemeinde 2013 mit der Anlage von Wildblumenflächen im Kirchgarten gestartet hatten. Im März 2014 werden durch die Konfirmandinnen und Konfirmanden weitere Blumenflächen speziell für Wildbienen eingesät. 

Gemeinsame Aktion für Fledermäuse

Fledermäuse, die lautlosen kleinen Jäger, die man im Sommer manchmal in der Abenddämmerung pfeilschnell um Bäume und Dächer fliegen sieht, haben es immer schwerer, in unserer aufgeräumten Welt eine Unterkunft zu finden. Hohle Bäume, Feldscheunen und natürliche Höhlen sind rar geworden, und auch die systematische Versiegelung von Gebäuden zur Wärmedämmung verschließt so manchen Zugang zu geeigneten Plätzen für die Aufzucht der Jungen.

Die NABU-Ortsgruppe Bühl-Achern und der Schwarzwaldverein Achern wollten dieser „Platznot“ Abhilfe schaffen und gemeinsam Nisthilfen bauen.

Allen, die bei dieser „Wohnungsbeschaffungsmaßnahme“ mitgeholfen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Gemeinsam wurden über 150 Nisthilfen gebaut, die nun im Frühjahr an geeigneten Orten in 4m Höhe aufgehängt werden können.

 

Kontrolle der Steinkauzröhren

Im Januar fand im Naturschutzgebietes Waldhägenich (Bühl)  die Kontrolle der Steinkauzröhren statt. Der Steinkauz ist eine vom Aussterben bedrohte Kleineule , die sich vorwiegend von Feldmäusen ernährt.

Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Schutzgebietsbetreuer Joachim Doll. Nahezu ein Dutzend Röhren wurden kontrolliert, gereinigt und teilweise wieder in Stand gesetzt. Zwei der Höhlen waren vom  Steinkauz besetzt.

 

Weitere Nisthilfen  betreuen die Aktiven der NABU-Ortsgruppe auch auf der Gemarkung Ottersweier und an zahlreichen anderen Plätzen im Raum Achern - Bühl.

Naturschutz in Kirchgärten

Gemeinsam mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden der Acherner Christuskirche hat der NABU im April 2013 einen Teil des Kirchgartens vom Rasen in eine Blumenwiese verwandelt. Auch ein Beet mit Wildstauden wurde angelegt und selbst gebastelte Nisthilfen für Wildbienen wurden aufgehängt. Beim Kirchfest im Juli präsentierte sich die Wiese bereits in bunter Pracht. Fortsetzung folgt! 

Hilfe für Wildbienen

Unsere Wildbienen leiden heute sehr darunter, dass ihnen kaum noch Wildblumen als Quelle für Pollen und Nektar zur Verfügung stehen. Zudem fehlt es an Wohnraum, um die Nester anzulegen. Der NABU hilft in Schulen und Kindergärten beim Bau von Insektenhäusern und bei der Anlage von Blumenwiesen - zum Beispiel in Achern, Moos und Neusatz.  

Lebensraum Trockenmauer

2012 und 2013 hat der NABU gemeinsam mit dem Heimat- und Verkehrsverein Neusatz eine neue Trockenmauer beim "Alban-Stolz-Kreuz" mit Wildpflanzen besetzt. Königskerze, Natternkopf, Sandglöckchen und Thymian haben sich zu einer prächtigen Insektenweide entwickelt. Wildbienen und Schmetterlinge haben hier eine neue "Tankstelle" gefunden.

Ferienaktionen 2013

Schon seit vielen Jahren macht der NABU in den Schulferien Angebote zum Kennenlernen der Natur. In den Sommerferien läuft die beliebte Natur-Rallye in Bühl, in den Osterferien wird in den Illenau-Werkstätten in Achern Wohnraum für Vögel, Fledermäuse und Insekten gebastelt. 

Sensenkurs beim NABU im Mai 2013

Der erste von zwei jährlich stattfindenden Sensenkursen des NABU Bühl - Achern fand auch diesmal wieder regen Anklang. Nach einem umfassenden Einblick in die Geschichte und Herstellung der Sense, wurde dem Dengeln ein großer Teil des Kurses gewidmet. Die verschiedenen Ausführungen und regionalen Eigenheiten von Dengelstöcken und –hämmern sowie Dengelgeräten konnten in Augenschein genommen und auch gleich ausprobiert werden. Eine große Palette von verschiedenen Sensenblättern stand dafür zur Verfügung und wer seine eigene Sense mitbrachte, konnte hier schon einen Teil des Gelernten in die Tat umsetzen. Dass eine Sense von der „Stange“ aus dem Baumarkt selten „passt“, wurde den Teilnehmern klar, als sie die unterschiedlichen Worbe in die Hand nahmen. Je nach Körpergröße und Sensenblatt wurde der Winkel eingestellt. Beim Mähen auf der naheliegenden Wiese kam dann das große Staunen. Mit dem richtigen und scharfen Sensenblatt, dem passenden Worb, eingestellt auf Körpergröße und Armlänge, gelang es mühelos, auch ein größeres Wiesenstück zu mähen. Die Teilnehmer waren sich einig, in diesem Kurs ihre Zeit gut investiert zu haben und die Obstwiese und den Garten in Zukunft (wieder) mit der Sense zu mähen. 

 

 

Jahreshauptversammlung 2013

 

Ortsgruppe Bühl-Achern

 

Die Jahreshauptversammlung der NABU Ortsgruppe Bühl-Achern fand am 04.04.2013 im Gasthaus Ochsen in Sasbach statt. Im Jahresrückblick berichtete der NABU- Vorsitzende Thomas Hörnle über die Aktivitäten der Ortsgruppe.

Beim attraktiven Exkursions- und Vortragsangebot konnten die Teilnehmer viel über die heimische Tier- und Pflanzenwelt erfahren. Großen Anklang fand das alljährliche Kinderferienprogramm, das in Achern, Bühl, Iffezheim und Rastatt angeboten wurde. Heiß diskutiert wurde bei den Infoveranstaltungen zum Thema Nationalpark. Beim monatlichen Stammtisch der NABU-Gruppe konnten sich die NABU-Aktiven, sowie interessierte Gäste austauschen. Großes Interesse besteht an der neuen NAJU-Gruppe Achern, bei der sich regelmäßig 12 Kinder treffen.

Ein wichtiger Bestandteil der NABU-Arbeit vor Ort ist die regelmäßige Grundstückspflege. Diese wird in der Bühler und in der Acherner Umgebung von NABU-Aktiven und Landwirten durchgeführt. Die Ortsgruppe Achern beteiligte sich außerdem an der Bachputzete des Landkreises Ortenau.

Nach Kassenbericht durch Manfred Meyer und der Entlastung der Vorstandschaft wurde die NABU-Vorstandschaft neu gewählt: 1. und 2. Vorstand sind Thomas Hörnle (Bühl) und Franz Panter (Achern). Als Kassierer wurdenManfred Meyer (Ottersweier) und als SchriftführerinGabi Herold (Bühl) bestätigt. Zusätzlich wurden als BeisitzerMartin Klatt, Conny Hummel, Barbara Venske, Christa Reith und Christa Zwecker gewählt.

 

Den Abschluss der NABU-Jahreshauptversammlung bildete der Vortrag von Martin Klatt über die Bekassine, den Vogel des Jahres 2013.

 

 

Unser Vorstand mit Beisitzern
Unser Vorstand mit Beisitzern

Osterferienaktion 2013 NABU-Gruppe Bühl-Achern

 

Vögel, Frühstück, Fleißarbeit

 

Als besondere Ferienaktion hatte der NABU am Dienstag nach Ostern einen Morgen rund um die Vogelwelt im Angebot. Um sieben Uhr machten sich neun Kinder bei klirrender Kälte aber strahlend blauem Himmel auf den Weg in den Illenauer Wald, um die Stimmen der dort und am Ortsrand lebenden Vögel kennen zu lernen. Dass der Vogelgesang dazu dient, ein Brutrevier abzugrenzen, dass nur die „Männer“ singen und man die Vögel an ihren Stimmen unterscheiden kann, war für die jungen Frühaufsteher ein echtes Aha-Erlebnis. Am Ende der Tour konnten die Kinder Hausrotschwanz, Singdrossel und Zilpzalp am Gesang erkennen und waren so zu echten Vogelkennern geworden. Zum Aufwärmen gab es dann ein Frühstück im Bistro der Illenau-Werkstätten, bei dem das Gesehene und Gehörte ganz gemütlich besprochen werden konnte. Nach einem kleinen Vortrag über Nisthilfen für Vögel und andere Tiere ging es mit Fleiß an die Arbeit, denn die Kinder setzten in Fertigbauweise Nistkästen zusammen, die vor allem dem Gartenrotschwanz als Zuhause dienen sollen. Franz Panter, Mitglied im NABU-Vorstand, hatte die Einzelteile zurecht gesägt, so dass die Kinder die Nistkästen zügig und ohne Probleme zusammensetzen konnten. Am Ende der Ferienaktion waren gleich mehrere Ziele erreicht: Achern ist um neun neue Nachwuchskräfte in der Vogelkunde reicher, die die Theorie (Vogelstimmen) und Praxis (Bau der Nistkästen) beherrschen. Zudem darf sich der Gartenrotschwanz nach seiner Rückkehr aus Afrika auf komfortable Eigenheime freuen. Fazit: Wiederholung erwünscht!

 

Teilnahme an der Kreisputzete am 16.03.2013

 

 

Freunde und Mitglieder des NABU Ortsgruppe Bühl-Achern trafen sich am 16. März 2013 , um mit den Kindern der NAJU- Gruppe an der Ortenauer Kreisputzete teilzunehmen. Gemeinsam säuberten wir die Ufer der Acher vom Schwimmbad bis zur Gemarkungsgrenze Kappelrodeck. Mehr als 20 prall gefüllte Müllsäcke waren das Ergebnis am Ende der Aktion. Und alle Helferinnen und Helfer waren sich einig, dass sich der Einsatz wirklich gelohnt hat. Denn ohne herumliegende Scherben und Glasflaschen, alte Fahrräder, Schirme, Plastikmüll u.v.m. sieht unsere Uferlandschaft an der Achern doch viel schöner aus.

Die Kinder der NAJU-Gruppe waren besonders stolz auf ihre Leistung und sie waren überzeugt, dass Müll wirklich nicht in unsere Landschaft gehört. Mit viel Lachen und Geselligkeit endete die Putzete mit einem gemeinsamen Vesper in Oberachern.

Heimattage 2011 zu Gast in Bühl

Während der Heimattage 2011 war Baden-Württemberg in Bühl zu Gast.

Die NABU-Gruppe Bühl-Achern machte die Leute mit einem Quiz auf die Natur-Schönheiten unserer Heimat aufmerksam.

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